Die Kraft der Verwandlung

Festgottesdienst am Benediktstag
Münsterschwarzach. „Mysteriös – Geheimnissen auf der Spur“ – unter diesem Motto stehen die Gottesdienste in diesem Schuljahr am Egbert-Gymnasium, so also auch der Festgottesdienst am Gedenktag des Heiligen Benedikt. Der 21. März ist dabei nicht nur eine willkommene Unterbrechung der Fastenzeit, sondern markiert auch den Frühlingsanfang. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Dies wurde im Festgottesdienst am Symbol des Samenkorns verdeutlicht. Die Schüler und Besucher der Abtei bekamen am Ende der Predigt ein paar Samenkörner, die zu prächtigen Blumen werden können, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen. Schulseelsorger P. Jesaja Langenbacher lud dazu ein, auch die eigene Seele wachsen zu lassen, sie zu pflegen und negative Einflüsse fern zu halten. So wie sich das Samenkorn verwandelt, sollten auch die Christen immer wieder neu fähig zur Verwandlung sein. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von den Schulchören unter der Leitung von Manfred Weidl und Br. Julian Glienke.

Tag der offenen Tür am EGM


Vom Zauber der Chemie fasziniert war Ida Unger aus Dettelbach, als sie beim Tag der offenen Tür das Egbert-Gymnasium besuchte. Unter Anleitung von Lehrkraft Brigitte Rapp mischte sie Blaukrautsaft mit einer säurehaltigen Flüssigkeit, in diesem Fall Cola. Und siehe da: Die Flüssigkeit färbte sich leicht grünlich. Und wenn man Essig dazugab, entstand eine leicht rötliche Färbung. Ausgestattet mit Schutzbrille und Chemiker-Kittel sah Ida schon fast wie ein Profi aus.

Beim Tag der offenen Tür konnten die Kinder die unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen am EGM hautnah erleben. Neben den Naturwissenschaften präsentierten sich die neuen und alten Sprachen, wofür die Lehrkräfte zum Teil in originalgetreuer Toga auftraten. Viele Musikinstrumente konnten selbst ausprobiert werden, bevor die Big Band zeigte, welches Niveau man erreichen kann. Schließlich trugen auch der Sport und das religiöse Leben ihren Teil dazu bei, dass sich die Besucher einen umfassenden Eindruck von der Privatschule der Benediktiner verschaffen konnten.

Erfolgreiche Chemiker bei „Experimente antworten“

Neun Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums haben in diesem Schuljahr am bayerischen Landeswettbewerb „Experimente antworten“ mit großem Erfolg teilgenommen. Bei der Übergabe der Urkunden lobten der Schulleiter und die betreuenden Lehrkräfte die Begeisterung der Teilnehmer, die die „Zukunft der Chemie“ darstellen. Unser Bild zeigt (hinten von links): Enrico Heininger, Benedikt Wintzheimer, Elena Seißinger, Chiara Spear und StD´in Annamaria Mallad; (vorne von links) OStD Robert Scheller, Noah Hein, Sarah Luna Lederer, Fritz Otto Toomey, Arthur Schellhase, OStR´in Brigitte Rapp; es fehlt Franz Gottschalt.

TherABIert?! Abschlusskonzert des Abi-Jahrgangs

„Wir verlassen Egberts Anstalt!“
Unter diesem Motto stand das Abschlusskonzert des diesjährigen Abiturjahrgangs am Egbert-Gymnasium. Noch bevor die Prüfungen losgehen, sagten die angehenden Abiturienten auf musikalische Art und Weise „Tschüss!“ Dabei waren selbstgetextete und komponierte Stücke zu hören, mit denen auch der ein oder andere Lehrer aufs Korn genommen wurde („Meine Deutschlehrerin“). An Papa und Mama, die bei manch einer Note Sorgenfalten im Gesicht haben, richtete sich der Appell „Glaub an mich“, bevor mit großem Orchester die Titelmelodie von „Star wars“ intoniert wurde. Am Ende versammelten sich alle Künstler auf der Bühne zum gemeinsamen Mutmachlied: „You will never walk alone“. Das humorvoll inszenierte Programm entwickelte sich zum echten Publikumsrenner, die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt.
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Wissenschaftliches Arbeiten am EGM

Die Verfasser der besten Seminararbeiten am EGM stellten sich dem Fotografen. Ein Jahr lang haben sie sich mit ihrem Thema beschäftigt, Literatur gewälzt, Zitiertechnik eingeübt, eigene Gedanken entwickelt, abgewogen, verworfen, zu Papier gebracht – bis das Werk endlich vollendet war. Die abgebildeten Spitzenschüler erhielten zur Anerkennung einen Buchgutschein mit Urkunde und durften ihre Ergebnisse dem Elternbeirat präsentieren. Unser Bild zeigt (von links): Schulleiter Robert Scheller, Sebastian Linz, Johanna Günther, Josef Oertel, Jana Fuchs, Tristan Betz, Samanta Motz, Ludwig Wemhöner, Amelie Lena Lömpel und Amos Kroth. Foto Dr. Reinhard Klos
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„Zeit, dass sich was dreht“

Kunstwerke von Egbert-Schülern in der Sparkasse zu bewundern
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„Bewegung – Zeit, dass sich was dreht?“ Unter diesem Motto stand die Vernissage in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Kitzingen. Schüler des Egbert-Gymnasiums stellten Kunstwerke aus, die unter Leitung der Lehrkräfte Matthias Held und Tanja Seger erarbeitet wurden.
Das Leitmotiv ist ein „Ready-made“ mit dem Titel „Fahrrad“ von Simon Hörlin und Antonia Greger, die sich von dem berühmten Dadaisten Marcel Duchamp inspirieren ließen. Ein einzelnes stillgelegtes Fahrradrad ist zwar bewegungslos, stellt aber gleichzeitig die Möglichkeit des sich Drehens dar. Ganz nach den Motto: „Zeit, dass sich was dreht.“ Die verwendeten Materialien für dieses Werk stammen überwiegend aus der Altmetallsammlung der Abteischlosserei.
Aber das Motto steht natürlich nicht nur für sich drehende Fahrradräder. Es soll auf die momentane politische und gesellschaftliche Situation eingehen, wie Schulleiter Robert Scheller in seiner Eröffnungsrede der Ausstellung sagte: „Die Welt scheint im Moment wirklich aus den Fugen geraten zu sein.“ Als Beispiele dafür nannte er den Brexit und die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA. Schließlich interpretierte er die Mottofrage „Brauchen wir Bewegung?“ mit der Antwort: „Ja, aber in die richtige Richtung.“ Kunstlehrer Held ging auf den Zeitdruck unserer Gesellschaft ein. Seine Sichtweise lautete: „Bewegung ja, aber wir brauchen eine Entschleunigung.“
Die Kunstwerke sind noch in den nächsten Wochen im Foyer der Sparkasse im ersten Stock zu den normalen Geschäftszeiten zu bewundern.