Juristische Sicht zur „Ehe für alle“

Um den Redaktionsmitgliedern der Peer auch die juristische Sicht zur „Ehe für alle“ vorzustellen, besuchte am ersten Abend der Rechtsassessor Johannes Eichelsdörfer das Kloster Banz, nachdem am Mittag die theologische Sicht vom Generalvikar Georg Kestel dargelegt wurde. Diese richtet sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Die juristische Seite jedoch spricht sich für Hochzeiten homosexueller Paare aus. Aus diesem Grund zeigte er den Schülern zum einen, dass durch die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare der Artikel 6 nicht missachtet oder gefährdet wird, wie viele behaupten. Der Artikel besagt, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates steht und uneheliche Kinder genau die gleiche Stellung in der Gesellschaft erhalten sollen, wie eheliche Kinder. Zum anderen wurde auch die Frage des Kinderwohls angesprochen, hierbei werden jedoch keine Risiken, wie Mobbing oder fehlende Ansprechpartner gesehen. Homosexuelle Paare, die ein Kind adoptiert haben, werden sogar gesetzlich, als auch verfassungsrechtlich als Eltern gesehen. Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden, ob er die „Ehe für alle“ ablehnt oder akzeptiert.



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Generalvikar Georg Kestel auf Kloster Banz

Vom 8. bis 10. Oktober besuchte die Schülerzeitungsredaktion der Peer Kloster Banz. Am ersten Tag kam der Generalvikar Georg Kestel des Erzbistums Bamberg zu Besuch und erläuterte teils seine Sicht, teils die ablehnende Haltung der Kirche zu dem Gesetz, laut dem gleichgeschlechtliche Paare seit dem 1. Oktober 2017 heiraten dürfen. „Ehe für alle“ ist auch in der nächsten Ausgabe der Peer das Hauptthema. Seit der Inkraftsetzung des Gesetzes spalten sich die Meinungen in der Gesellschaft, Politik und Theologie zu dem Thema. Er brachte die Argumente gegen die Ehe für alle, dass durch die Eheschließung von gleichgeschlechtlichen Paaren das heilige Sakrament der Ehe missachtet wird. Auch das Kindeswohl adoptierter Kinder, was nach dem Heiraten einfacher ist, kann verletzt werden, was wiederum die Ablehnung der „Ehe für alle“ von der Seiten der katholischen Kirche stärkt.DSC_0068neu

Die Klasse 5b macht „den Deckel drauf“!

Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach sammelt für ein Leben ohne Kinderlähmung

Kunststoffdeckel können Leben retten! Mit dieser Idee überzeugte eine Schülerin der Klasse 5b ihre Mitschüler am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach. Im neugeründeten Klassenrat, einem alle vier Wochen tagenden demokratischen Mitspracheorgan der Schule, beschlossen die Jugendlichen mit ihrem Klassenlehrer Herr Pohl einstimmig, die Initiative Deckel drauf e.V. zu unterstützen. Durch den Verkaufserlös von Kunststoffdeckeln von Ein- oder Mehrwegflaschen, Getränkekartons und den gelben Überraschungseiern finanziert der gemeinnützige Verein weltweit Impfungen gegen Kinderlähmung. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b sammelten in der Vorweihnachtszeit fleißig hochwertige Kunststoffe und bekamen in kürzester Zeit rund 540 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung zusammen. Die Jugendlichen sind dabei auf den Geschmack gekommen: Im nächsten Jahr wollen sie durch weitere kleine Aktionen, caritative Projekte unterstützen

Weihnachtskonzert am Egbert-Gymnasium


Das traditionelle Weihnachtskonzert am Egbert-Gymnasium hatte wieder musikalische Höchstleistungen zu bieten und bot eine besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtstage. Zahlreiche Instrumentalensembles der Schule zeigten ihr Können, von den Blechbläsern über die Streicher bis zu den Gitarren. Manfred Weidl, der auch die Gesamtleitung inne hatte, dirigierte den Gemischten Chor und rundete das klangliche Bild durch eine Vereinigung mit dem Orchester zu einem großen Finale ab. Die voll besetzte Abteikirche bot eine würdige Kulisse für die spirituelle Erfahrung, die den Zuhörern beschert wurde.

„Karriereinformationstag“ am EGM

Eltern geben Erfahrungen aus dem eigenen Berufsleben weiter

Wie seit vielen Jahren hat auch in diesem Schuljahr das Egbert-Gymnasium am 25. November für seine 11. Jahrgangsstufe Eltern eingeladen, um von deren Berufserfahrung zu profitieren. Unter der Schirmherrschaft des Elternbeirates war es möglich, etwa 20 Eltern als Referenten zu gewinnen, die den nächstjährigen Abiturientinnen und Abiturienten „aus erster Hand“ von ihren zumeist akademisch geprägten Berufsbildern berichteten. Inhaltliche wie auch personenbezogene Voraussetzungen für die einzelnen Berufswege sowie Einblicke in den individuellen Werdegang stellten Juristen, Mediziner, Informatiker, Bauingenieure, Lehrer, Molekularbiologen, Grafikdesigner, Chemiker, Rechtspfleger, Polizisten und Vermögensberater vor. Damit gelang es, den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an Informationsmöglichkeit an einem Vormittag anzubieten.
Zum ersten Mal zu Gast waren „Ausbildungsscouts“ der IHK, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit dem Abitur in der Tasche für attraktive Berufe in anspruchsvollen Ausbildungsberufen zu werben. Die sich noch in der Ausbildung befindlichen jungen Männer stellten den Beruf des Versicherungskaufmanns sowie die Kochlehre im Anschluss an ein wirtschaftswissenschaftliches Studium sehr sympathisch und eloquent vor. Aufgrund ihrer altersmäßigen Nähe zu den Schülerinnen und Schülern erreichten sie durch ihre Authentizität spürbar großes Interesse bei den Zuhörern.
Solche alternative Ausbildungswege ergänzten den Einblick in die Vielfalt der ohnehin sehr unterschiedlichen dargebotenen Berufs- und Studienmöglichkeiten durch die sehr engagiert referierenden Eltern. Die erhaltenen Informationen und Einblicke können die Oberstufenschülerinnen und -schüler nun verwerten, um bald ihre eigene berufliche Zukunft zu gestalten. In diesem Sinne ist die Phase der „Berufs- und Studienorientierung“ während der Schulzeit am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach auch eine Schule des Lebens.

Rebecca Söllner ist Vorlesekönigin


Rebecca Söllner gewann den Vorlesewettbewerb am Egbert-Gymnasium. Das Mädchen überzeugte die Jury mit ihrem Vortrag aus Rick Riordans Buch „Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen“. Auf Platz zwei folgte Xaver Krebs. Neben den beiden hatten sich Nelly-Sue Pusch, Emma Braun, Markus Schmitt, Till Ungemach, Alexander Peckmann und Anna Wirsching als Klassenbeste für das schulinterne Finale qualifiziert. Sie alle hatten ihre Fanclubs dabei, die sie vor und nach dem Lesen lautstark unterstützten und anfeuerten.
Bei dem Vorlesewettbewerb ist zunächst ein selbst gewählter Text vorzutragen. Dabei kommt es nicht nur auf eine hervorragende Lesetechnik an, sondern auch das Einfühlungsvermögen und die Textauswahl werden mitbewertet. Anschließend müssen die Sechstklässler zeigen, dass sie auch einen unbekannten Text gut lesen und interpretieren können. Rebecca Söllner (im Bild sitzend) gelang all das bravourös, sodass sie das Egbert-Gymnasium nun bei den Kreismeisterschaften vertreten darf. Schulleiter Robert Scheller und Organisator Dr. Herbert Müller gratulierten der Siegerin sehr herzlich und beglückwünschten alle Teilnehmer zu ihren hervorragenden Leistungen.

EGM feiert mit seinen Alumni

Rund 50 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums folgten am Samstag der Einladung zu einem Herbstfest an ihrer einstigen Schule. Bei Musik und einem Secco ins Gespräch über die alten Zeiten kommen – nach diesem Motto wurde das Fest erstmals in dieser Form veranstaltet. Unter dem Dach des „Münsterschwarzacher Kreises MSK“, des Fördervereins des Gymnasiums, ist seit Längerem eine Gruppe aktiv, die vor allem die jüngeren Ehemaligen wieder etwas stärker zusammenführen will. Den musikalischen Hintergrund für das Fest lieferte die Band „Church Street 10“, in der selbst ehemalige Schüler aktiv sind. Die Prägung durch die Schule verliert man sein ganzes Leben lang nicht. Dies machten auch Vater Abt Michael Reepen OSB, Schulleiter Robert Scheller und langjährige Schulpatres wie „Turnpater“ Edmar Greif und Pater Franziskus Büll durch ihren Besuch deutlich.