Tolle Leistungen beim Kammerkonzert

Das Egbert-Gymnasium lud ein, und viele Musikbegeisterte kamen zum Kammerkonzert in die Verkündhalle des Rathauses Iphofen. Höchstleistungen aus dem Bereich der klassischen Musik bis hin zu modernen Stücken standen auf dem Programm, das Musiklehrer Rupert Neugebauer zusammengestellt hatte. Im Einzelnen wirkten mit: Johanna und Elisabeth Meusert, Maja Oppermann, Emma Rümmele, Alisa Nathan, Lea-Kayra Benkenstein, Leonie und Felicia Weidt, Lilli Büttner, Noah Schmitt, Laura und Rebecca Suta, Joshua-Allen Rupley, Tabea Scheder, Georg, Martha und Agnes Binzenhöfer, Jakob Ames, Julius Schlegelmilch, Maximilian Nitsche, Jana Fuchs, Johannes Hiebl, Linda Graf, Katharina Gebauer, Amos Kroth, Kilian Scheuring und Lena Wiesner. Fotos Rebecca Suta

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Geometrie erleben

Geometrie erleben ist möglich. Bei der Abschlussveranstaltung des Enrichmentkurses der Schülerakademie Unterfranken am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach wurde das für alle Zuschauer deutlich. Unter Anleitung von Kursleiterin Karin Hausknecht nahmen die teilnehmenden Schüler die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise durch das Land der Polyeder. An diesen geometrischen Körpern hatten die Schüler im Verlauf des Kurses vieles untersucht und entdeckt. In sieben Blöcken haben die interessierten Mädchen und Jungen, darunter auch Schüler des Egbert-Gymnasiums, nicht nur überlegt und gerechnet, sondern auch gebastelt und gefaltet. In einer Ausstellung konnten nun die hergestellten Modelle besichtigt werden. Mit Trinkhalmen, Streichhölzern, Papier und Kleber oder auch vor allem durch Falten in Origamitechnik, also nur durch Falten von quadratischen Papieren ohne Schere und Kleber, war eine Fülle von geometrischen Körpern produziert worden, die von den begeisterten Gymnasiasten stolz präsentiert wurden.

Dass Origami nicht nur ein Kinderspiel, sondern auch von wissenschaftlicher Bedeutung ist, erklärte der Mathematiker Dmitri Nedrenco von der Universität Würzburg den staunenden Zuhörern. Er gab bei der Veranstaltung einen interessanten Einblick in das Gebiet des mathematischen Papierfaltens. Eine bedeutsame Anwendung findet Origami laut Nedrenco zum Beispiel in der Raumfahrt, wo flach gefaltete Solarpanele an immer kleiner werdenden Sateliten durch geringe Kraft von Roboterarmen entfaltet werden. Hinter jeder Papierfaltung steckt eine Menge erforschte und noch zu erforschende Mathematik. So ist es ein besonderes Anliegen von Dmitri Nedrenco, dass Geometrie auch mit Hilfe von Origami in der Schule erlebbar wird.

Folgende Schüler waren an dem Enrichmentkurs beteiligt: Luzia Hirn und Imogen Leuner (Gymnasium Veitshöchheim), Maya Fackelmann (Steigerwald LSH Wiesentheid), Alba Klein, (Deutschhaus-Gymnasium Würzburg), Fabian Olszowi und Marius Ebert (Armin-Knab Gymnasium),
Achim Theisen (Röntgen Gymnasium Würzburg), Pascal Dominé und Finn Petersen (Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach)

AALGLATT – Drei Experimente für die Seele

Das Oberstufentheater am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach spielt in eigener Interpretation drei Stücke aus dem Repertoire des grotesken Theaters. Die Spielleitung haben inne: Peter Olschina, Konstantin Mrohs, Anton von Bechtolsheim und Daniel Utz.

Termine: Donnerstag, den 30.03.2017 um 19.30 Uhr – Freitag, den 31.03.2107 um 19.30 Uhr und Sonntag, den 02.04.2017 um 18.30 Uhr – bei freiem Eintritt (ab 12 Jahren)

Zunächst treffen an diesem Abend vier jugendliche Probanden, zwei Mädchen und zwei Jungen, die völlig isoliert voneinander in einem Institut aufgezogen wurden, erstmals aufeinander. Im Fokus des Experiments steht die Frage nach dem Ursprung grundlegender bevölkerungsbegründender Verhaltensweisen. Die überraschenden Erkenntnisse leiten über zum Martyrium eines braven Hausherren, der sich mit seiner Familie dem Fitnesswahn und der Erleuchtung verschrieben hat, um die innere Leere zu bändigen. Da nistet sich fast zwangsläufig ein Tiger im Badezimmer der Familie O’Hey ein. Ihre Wohnung wird zum öffentlichen Raum, beschlagnahmt von Schulklassen, einem Wissenschaftler, einem Zirkusdirektor und weiteren obskuren Persönlichkeiten. Nach dem tragischen Ende des Protagonisten glänzt die Bühne nun endgültig ganz in unschuldigem Weiß. Drei vermeintlich Schiffbrüchige versuchen die Leere in sich selbst und um sich herum irgendwie zu füllen und ihrem Leben auf hoher See doch noch einen Sinn zu verleihen, wenn dies auch scheinbar nicht ohne weitere Opfer möglich ist.

Die Kraft der Verwandlung

Festgottesdienst am Benediktstag
Münsterschwarzach. „Mysteriös – Geheimnissen auf der Spur“ – unter diesem Motto stehen die Gottesdienste in diesem Schuljahr am Egbert-Gymnasium, so also auch der Festgottesdienst am Gedenktag des Heiligen Benedikt. Der 21. März ist dabei nicht nur eine willkommene Unterbrechung der Fastenzeit, sondern markiert auch den Frühlingsanfang. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Dies wurde im Festgottesdienst am Symbol des Samenkorns verdeutlicht. Die Schüler und Besucher der Abtei bekamen am Ende der Predigt ein paar Samenkörner, die zu prächtigen Blumen werden können, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen. Schulseelsorger P. Jesaja Langenbacher lud dazu ein, auch die eigene Seele wachsen zu lassen, sie zu pflegen und negative Einflüsse fern zu halten. So wie sich das Samenkorn verwandelt, sollten auch die Christen immer wieder neu fähig zur Verwandlung sein. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von den Schulchören unter der Leitung von Manfred Weidl und Br. Julian Glienke.

Tag der offenen Tür am EGM


Vom Zauber der Chemie fasziniert war Ida Unger aus Dettelbach, als sie beim Tag der offenen Tür das Egbert-Gymnasium besuchte. Unter Anleitung von Lehrkraft Brigitte Rapp mischte sie Blaukrautsaft mit einer säurehaltigen Flüssigkeit, in diesem Fall Cola. Und siehe da: Die Flüssigkeit färbte sich leicht grünlich. Und wenn man Essig dazugab, entstand eine leicht rötliche Färbung. Ausgestattet mit Schutzbrille und Chemiker-Kittel sah Ida schon fast wie ein Profi aus.

Beim Tag der offenen Tür konnten die Kinder die unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen am EGM hautnah erleben. Neben den Naturwissenschaften präsentierten sich die neuen und alten Sprachen, wofür die Lehrkräfte zum Teil in originalgetreuer Toga auftraten. Viele Musikinstrumente konnten selbst ausprobiert werden, bevor die Big Band zeigte, welches Niveau man erreichen kann. Schließlich trugen auch der Sport und das religiöse Leben ihren Teil dazu bei, dass sich die Besucher einen umfassenden Eindruck von der Privatschule der Benediktiner verschaffen konnten.

Erfolgreiche Chemiker bei „Experimente antworten“

Neun Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums haben in diesem Schuljahr am bayerischen Landeswettbewerb „Experimente antworten“ mit großem Erfolg teilgenommen. Bei der Übergabe der Urkunden lobten der Schulleiter und die betreuenden Lehrkräfte die Begeisterung der Teilnehmer, die die „Zukunft der Chemie“ darstellen. Unser Bild zeigt (hinten von links): Enrico Heininger, Benedikt Wintzheimer, Elena Seißinger, Chiara Spear und StD´in Annamaria Mallad; (vorne von links) OStD Robert Scheller, Noah Hein, Sarah Luna Lederer, Fritz Otto Toomey, Arthur Schellhase, OStR´in Brigitte Rapp; es fehlt Franz Gottschalt.

TherABIert?! Abschlusskonzert des Abi-Jahrgangs

„Wir verlassen Egberts Anstalt!“
Unter diesem Motto stand das Abschlusskonzert des diesjährigen Abiturjahrgangs am Egbert-Gymnasium. Noch bevor die Prüfungen losgehen, sagten die angehenden Abiturienten auf musikalische Art und Weise „Tschüss!“ Dabei waren selbstgetextete und komponierte Stücke zu hören, mit denen auch der ein oder andere Lehrer aufs Korn genommen wurde („Meine Deutschlehrerin“). An Papa und Mama, die bei manch einer Note Sorgenfalten im Gesicht haben, richtete sich der Appell „Glaub an mich“, bevor mit großem Orchester die Titelmelodie von „Star wars“ intoniert wurde. Am Ende versammelten sich alle Künstler auf der Bühne zum gemeinsamen Mutmachlied: „You will never walk alone“. Das humorvoll inszenierte Programm entwickelte sich zum echten Publikumsrenner, die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt.
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