Herzlichen Glückwunsch zum Abitur

111 frisch gebackene Abiturienten stellten sich am Egbert-Gymnasium dem Fotografen. Unmittelbar zuvor hatte Abt Michael Reepen den Abschlussgottesdienst zelebriert, in dem das Sakrament der Taufe im Mittelpunkt stand. Gestärkt durch das Wasser des Lebens sollten die jungen Menschen nun selbstständig ihre eigenen Wege gehen. Am Ende des Gottesdienstes erhielt Katharina Gebauer den Abt-Egbert-Preis für besondere Verdienste um das religiöse und musikalische Leben an der Schule. Nach dem Fototermin gab es einen Sektempfang, bevor der Abiturball in der Mainschleifenhalle in Volkach stattfand. Dort wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Benefizkonzert für Afrika

Zur Unterstützung eines Schulprojekts der Abtei Hanga in Tansania lud eine aus sechs Schülern bestehende Gruppe der Oberstufe des Egbert-Gymnasiums-Münsterschwarzach, die im Sommer für drei Wochen in das Ostafrikanische Land reisen wird, am letzten Mittwoch im Mai zu einem abendlichen Benefizkonzert in die Aula der Schule ein. Zahlreiche Mitwirkende boten einem gut gelaunten Publikum zwei Stunden lang eine mitreißende Unterhaltungsshow, die großen Anklang fand. Nach einigen afrikanischen Liedern, die der Mittelstufenchor stilsicher vortrug, begeisterte ein Lehrertrio mit modernen Popsongs. Nach einer Pause erzählte Bruder Julian OSB, der selbst zwei Jahre lang in Hanga tätig war, von seinem dortigen Musikunterricht, der vor allem das Geigenspiel nachhaltig beförderte, und zeigte eindrucksvolle Bilder aus der Schule und ihrer Umgebung. Anschließend brachte eine Acapella-Gruppe der 11. Jahrgangsstufe sehr ansprechende Chorsätze von Mendelssohn bis zur Gegenwart zu Gehör, bevor die Schülerband „Just Us“ mit einer Reihe von Eigenkompositionen das Publikum zu stürmischen Ovationen mitriss.
Die reichlich eingegangenen Spenden werden dazu dienen, mehreren afrikanischen Schülern aus schwachen sozialen Verhältnissen den Schulbesuch durch Übernahme des Schulgeldes zu ermöglichen. Ein rundum gelungener Abend!

PEERplus bei den „Besten 2017“

Schülerzeitung des Egbert-Gymnasiums in Berlin ausgezeichnet

Die Zeitschrift „PEERplus“ des Egbert-Gymnasiums wurde beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder in Berlin ausgezeichnet: Sie erhielt den Sonderpreis für Sicherheit und Gesundheit an der Schule, der von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gestiftet wurde. Die Preisverleihung fand im Bundesratsgebäude unter Mitwirkung der Bundesratspräsidentin Malu Dreyer statt. Voraus ging ein zweitägiger Schülerzeitungskongress, bei dem sich die Schüler in verschiedenen Workshops mit dem Wahlkampf auseinandersetzten. Unter anderem ging es darum, Hassparolen und „fake news“ zu erkennen und journalistisch darauf zu reagieren. In anderen Arbeitskreisen ging es um die Kunst der Fotografie und der Rhetorik.
Über das prämierte Heft der Münsterschwarzacher Schülerzeitung schrieb die Jury: „PEERplus überzeugt durch zahlreiche Beiträge zu den Themen Sicherheit und Gesundheit und durch eine gelungene Illustration mit passenden Bildern und Grafiken. Das Magazin beeindruckte besonders mit den Themen Notfallplanung im Brandfall, bei Amokläufen oder Unwetterlagen und IT-Sicherheit. Auch vor den Gefahren des Rauchens wird drastisch gewarnt. Das Schwerpunktthema „Sport“ wird mit vielen Bezügen zur Gesundheit bearbeitet“, so die Jury.
Darüber hinaus habe sich die Redaktion mit den Themen Ausgrenzung und Migration im schulischen Kontext befasst und ein beeindruckendes Interview mit einer Expertin geführt und zwei Mitschüler mit ihren Fluchterfahrungen portraitiert. Überzeugt hat die Jury auch die gelungene Gestaltung: „Der Redaktion gelingt es, ihre Beiträge mit vielen passenden Bildern und Grafiken zu illustrieren. Insgesamt ist die prämierte Ausgabe aus Sicht der Jury ein sehr überzeugender Träger des diesjährigen Sonderpreises.“

Baguettes gegen Croissants: Lebendiges Französisch am EGM

Das „FranceMobil“ ist wieder auf Tour und machte Station am Egbert-Gymnasium. Auf spielerische Art und Weise weckte die Französin Charlotte de Brabander die Begeisterung für die französische Sprache und Kultur – und das bei den Sechstklässlern, die Französisch noch gar nicht als Unterrichtsfach haben. In der auf dem Foto abgebildeten Szene ging es darum, Begriffe zu erraten und das richtige Kärtchen, das am Boden lag, zu finden. Dabei traten zwei Mannschaften gegeneinander an: Die „baguettes“ wetteiferten mit den „croissants“. Emil Wehrwein (vorne) fand für seine Mannschaft am schnellsten die Lösung, während Alicia Pfister einen Moment zu spät kam. Im Hintergrund fiebern die Klassenkameraden begeistert mit. Lehrkraft Eva Trampe hatte das FranceMobil zum EGM eingeladen und sich vor Ort und die Organisation gekümmert. Getragen wird das Projekt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem „Institut francais“ und der Robert-Bosch-Stiftung.

Tolle Leistungen beim Kammerkonzert

Das Egbert-Gymnasium lud ein, und viele Musikbegeisterte kamen zum Kammerkonzert in die Verkündhalle des Rathauses Iphofen. Höchstleistungen aus dem Bereich der klassischen Musik bis hin zu modernen Stücken standen auf dem Programm, das Musiklehrer Rupert Neugebauer zusammengestellt hatte. Im Einzelnen wirkten mit: Johanna und Elisabeth Meusert, Maja Oppermann, Emma Rümmele, Alisa Nathan, Lea-Kayra Benkenstein, Leonie und Felicia Weidt, Lilli Büttner, Noah Schmitt, Laura und Rebecca Suta, Joshua-Allen Rupley, Tabea Scheder, Georg, Martha und Agnes Binzenhöfer, Jakob Ames, Julius Schlegelmilch, Maximilian Nitsche, Jana Fuchs, Johannes Hiebl, Linda Graf, Katharina Gebauer, Amos Kroth, Kilian Scheuring und Lena Wiesner. Fotos Rebecca Suta

Geometrie erleben

Geometrie erleben ist möglich. Bei der Abschlussveranstaltung des Enrichmentkurses der Schülerakademie Unterfranken am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach wurde das für alle Zuschauer deutlich. Unter Anleitung von Kursleiterin Karin Hausknecht nahmen die teilnehmenden Schüler die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise durch das Land der Polyeder. An diesen geometrischen Körpern hatten die Schüler im Verlauf des Kurses vieles untersucht und entdeckt. In sieben Blöcken haben die interessierten Mädchen und Jungen, darunter auch Schüler des Egbert-Gymnasiums, nicht nur überlegt und gerechnet, sondern auch gebastelt und gefaltet. In einer Ausstellung konnten nun die hergestellten Modelle besichtigt werden. Mit Trinkhalmen, Streichhölzern, Papier und Kleber oder auch vor allem durch Falten in Origamitechnik, also nur durch Falten von quadratischen Papieren ohne Schere und Kleber, war eine Fülle von geometrischen Körpern produziert worden, die von den begeisterten Gymnasiasten stolz präsentiert wurden.

Dass Origami nicht nur ein Kinderspiel, sondern auch von wissenschaftlicher Bedeutung ist, erklärte der Mathematiker Dmitri Nedrenco von der Universität Würzburg den staunenden Zuhörern. Er gab bei der Veranstaltung einen interessanten Einblick in das Gebiet des mathematischen Papierfaltens. Eine bedeutsame Anwendung findet Origami laut Nedrenco zum Beispiel in der Raumfahrt, wo flach gefaltete Solarpanele an immer kleiner werdenden Sateliten durch geringe Kraft von Roboterarmen entfaltet werden. Hinter jeder Papierfaltung steckt eine Menge erforschte und noch zu erforschende Mathematik. So ist es ein besonderes Anliegen von Dmitri Nedrenco, dass Geometrie auch mit Hilfe von Origami in der Schule erlebbar wird.

Folgende Schüler waren an dem Enrichmentkurs beteiligt: Luzia Hirn und Imogen Leuner (Gymnasium Veitshöchheim), Maya Fackelmann (Steigerwald LSH Wiesentheid), Alba Klein, (Deutschhaus-Gymnasium Würzburg), Fabian Olszowi und Marius Ebert (Armin-Knab Gymnasium),
Achim Theisen (Röntgen Gymnasium Würzburg), Pascal Dominé und Finn Petersen (Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach)

AALGLATT – Drei Experimente für die Seele

Das Oberstufentheater am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach spielt in eigener Interpretation drei Stücke aus dem Repertoire des grotesken Theaters. Die Spielleitung haben inne: Peter Olschina, Konstantin Mrohs, Anton von Bechtolsheim und Daniel Utz.

Termine: Donnerstag, den 30.03.2017 um 19.30 Uhr – Freitag, den 31.03.2107 um 19.30 Uhr und Sonntag, den 02.04.2017 um 18.30 Uhr – bei freiem Eintritt (ab 12 Jahren)

Zunächst treffen an diesem Abend vier jugendliche Probanden, zwei Mädchen und zwei Jungen, die völlig isoliert voneinander in einem Institut aufgezogen wurden, erstmals aufeinander. Im Fokus des Experiments steht die Frage nach dem Ursprung grundlegender bevölkerungsbegründender Verhaltensweisen. Die überraschenden Erkenntnisse leiten über zum Martyrium eines braven Hausherren, der sich mit seiner Familie dem Fitnesswahn und der Erleuchtung verschrieben hat, um die innere Leere zu bändigen. Da nistet sich fast zwangsläufig ein Tiger im Badezimmer der Familie O’Hey ein. Ihre Wohnung wird zum öffentlichen Raum, beschlagnahmt von Schulklassen, einem Wissenschaftler, einem Zirkusdirektor und weiteren obskuren Persönlichkeiten. Nach dem tragischen Ende des Protagonisten glänzt die Bühne nun endgültig ganz in unschuldigem Weiß. Drei vermeintlich Schiffbrüchige versuchen die Leere in sich selbst und um sich herum irgendwie zu füllen und ihrem Leben auf hoher See doch noch einen Sinn zu verleihen, wenn dies auch scheinbar nicht ohne weitere Opfer möglich ist.