Amos Kroth ist Schulpreisträger

Amos Kroth aus Gramschatz hat in vielfältiger Hinsicht das musikalische Leben am Egbert-Gymnasium bereichert. Als Organist gestaltete er eine Reihe von Pontifikalämtern der Abtei mit. An den Keyboards war er zu finden, wenn das neue geistliche Lied bei Jugendgottesdiensten intoniert wurde. Hier trat er oft mit der Band „Just us“ in Erscheinung, mit der er auch eigene Kompositionen und Texte zu Gehör brachte. Zuletzt verkörperte er beim Musical „Sternenbote“ die Hauptrolle. Trotz all dieses außerunterrichtlichen Engagements erlegte Amos seine schulischen Aufgaben vor vollsten Zufriedenheit, sodass er das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestand.

Gruppenschulpreis geht an „conflict police“ und „Netzgänger“

Der Gruppenschulpreis ging an die „conflict police“ und die „Netzgänger“, die sich große Verdienste um das soziale Lernen erworben haben. Die „conflict police“ besteht aus Schülern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bei Konflikten einzugreifen und den Streit zu schlichten. Nachdem sie zu Beginn des Schuljahres ausgebildet wurden, können sie von Lehrkräften und Mitschülern angefordert werden. Hintergrund ist, dass ein älterer Schüler unvoreingenommen an die „Streithähne“ herantreten kann. Bei der Lösung eines Konflikts stehen nicht gleich Schulstrafen an, sodass beide Parteien oft die Bereitschaft zu einem klärenden Gespräch zeigen. Den „Netzgängern“ geht es um virtuellen Streit: Sie warnen jüngere Schüler vor den Gefahren des Internets. Dazu gestalten sie Projekttage und leiten Workshops. Die „conflict police“ und die Netzgänger werden von den Lehrkräften Andrea Weber-Brandt und Martin Pohl betreut.

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„Mama Mallad“ sagt Adieu

Auch Barbara Gramlich in den Ruhestand verabschiedet

Zwei langjährig aktive Lehrkräfte des Egbert-Gymnasiums verabschieden sich zum Schuljahresende in den wohlverdienten Ruhestand: Annemarie Mallad sagt nach 36 Dienstjahren leise „Servus“, Barbara Gramlich nach 24 Jahren. Beide haben die Schule nachhaltig geprägt und sich in ihrer pädagogischen Arbeit bleibende Verdienste erworben.
Nach dem Studium der Biologie und Chemie kam Annemarie Mallad 1981 an das Egbert-Gymnasium, wo sie auch ihren Ehemann Edgar kennen lernte. So ist es auch zu verstehen, wenn sie selbst beim Abschied sagt: „Dieser Schule verdanke ich mein ganzes Glück.“ Mit der Initiative „anschub.de“ setzte sie sich lange Zeit für Schulinovation und die Gesundheit ein. 25 Jahre lang betreute sie beim Schulfest die Tombola, aus deren Erlös viele Schulprojekte finanziert werden konnten. Im achtjährigen Gymnasium erfüllte sie das neue Fach „Natur und Technik“ mit Leben und übernahm 2015 das Amt der Fachbetreuerin für Biologie und Chemie. Seit 2011 trägt sie den Titel „Studiendirektorin“. Neben ihrer fachlichen Kompetenz war sie über viele Schülergenerationen hinweg aufgrund ihrer fürsorglichen Art äußerst beliebt, wovon die liebevolle Anrede „Mama Mallad“ zeugt.

Mit Barbara Gramlich verlässt eine weitere verdiente Lehrkraft das EGM. Die Albertshöferin gestaltete über all die Jahre das Schulkonzept des EGM verantwortlich mit und setzte sich sehr für das Profil einer benediktinischen Schule ein, indem sie Schullandheimaufenthalte, Küstenfahrten und Exkursionen mit den Geographieklassen exakt vorbereitete, begleitete und variabel mitgestaltete. Frau Gramlich betreute den Erste-Hilfe-Kurs der 9. Jahrgangsstufe als Ausbilderin und wird auch in dieser Hinsicht künftig sehr vermisst werden. Als Sprecherin der Mitarbeitervertretung setzte sie sich einige Jahre lang für die Belange ihrer Schule ein. Schließlich geht auch die Einrichtung der Streitschlichter am EGM auf ihre Initiative zurück. Nach all der Arbeit gab es zum Abschied von den Kollegen zwei Liegestühle und zur Erfrischung einen Cocktail.

Neben den Kolleginnen Mallad und Gramlich verlassen das EGM zum Schuljahresende auch Pfarrer Ulrich Vogel, der seit dem Schuljahr 2012/13 evangelische Religionslehre unterrichtete, und die Referendarin Mona Schwanfelder, auf deren baldige Rückkehr nach bestandenem Examen gehofft werden darf.

Herzlichen Glückwunsch zum Abitur

111 frisch gebackene Abiturienten stellten sich am Egbert-Gymnasium dem Fotografen. Unmittelbar zuvor hatte Abt Michael Reepen den Abschlussgottesdienst zelebriert, in dem das Sakrament der Taufe im Mittelpunkt stand. Gestärkt durch das Wasser des Lebens sollten die jungen Menschen nun selbstständig ihre eigenen Wege gehen. Am Ende des Gottesdienstes erhielt Katharina Gebauer den Abt-Egbert-Preis für besondere Verdienste um das religiöse und musikalische Leben an der Schule. Nach dem Fototermin gab es einen Sektempfang, bevor der Abiturball in der Mainschleifenhalle in Volkach stattfand. Dort wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Benefizkonzert für Afrika

Zur Unterstützung eines Schulprojekts der Abtei Hanga in Tansania lud eine aus sechs Schülern bestehende Gruppe der Oberstufe des Egbert-Gymnasiums-Münsterschwarzach, die im Sommer für drei Wochen in das Ostafrikanische Land reisen wird, am letzten Mittwoch im Mai zu einem abendlichen Benefizkonzert in die Aula der Schule ein. Zahlreiche Mitwirkende boten einem gut gelaunten Publikum zwei Stunden lang eine mitreißende Unterhaltungsshow, die großen Anklang fand. Nach einigen afrikanischen Liedern, die der Mittelstufenchor stilsicher vortrug, begeisterte ein Lehrertrio mit modernen Popsongs. Nach einer Pause erzählte Bruder Julian OSB, der selbst zwei Jahre lang in Hanga tätig war, von seinem dortigen Musikunterricht, der vor allem das Geigenspiel nachhaltig beförderte, und zeigte eindrucksvolle Bilder aus der Schule und ihrer Umgebung. Anschließend brachte eine Acapella-Gruppe der 11. Jahrgangsstufe sehr ansprechende Chorsätze von Mendelssohn bis zur Gegenwart zu Gehör, bevor die Schülerband „Just Us“ mit einer Reihe von Eigenkompositionen das Publikum zu stürmischen Ovationen mitriss.
Die reichlich eingegangenen Spenden werden dazu dienen, mehreren afrikanischen Schülern aus schwachen sozialen Verhältnissen den Schulbesuch durch Übernahme des Schulgeldes zu ermöglichen. Ein rundum gelungener Abend!

PEERplus bei den „Besten 2017“

Schülerzeitung des Egbert-Gymnasiums in Berlin ausgezeichnet

Die Zeitschrift „PEERplus“ des Egbert-Gymnasiums wurde beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder in Berlin ausgezeichnet: Sie erhielt den Sonderpreis für Sicherheit und Gesundheit an der Schule, der von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gestiftet wurde. Die Preisverleihung fand im Bundesratsgebäude unter Mitwirkung der Bundesratspräsidentin Malu Dreyer statt. Voraus ging ein zweitägiger Schülerzeitungskongress, bei dem sich die Schüler in verschiedenen Workshops mit dem Wahlkampf auseinandersetzten. Unter anderem ging es darum, Hassparolen und „fake news“ zu erkennen und journalistisch darauf zu reagieren. In anderen Arbeitskreisen ging es um die Kunst der Fotografie und der Rhetorik.
Über das prämierte Heft der Münsterschwarzacher Schülerzeitung schrieb die Jury: „PEERplus überzeugt durch zahlreiche Beiträge zu den Themen Sicherheit und Gesundheit und durch eine gelungene Illustration mit passenden Bildern und Grafiken. Das Magazin beeindruckte besonders mit den Themen Notfallplanung im Brandfall, bei Amokläufen oder Unwetterlagen und IT-Sicherheit. Auch vor den Gefahren des Rauchens wird drastisch gewarnt. Das Schwerpunktthema „Sport“ wird mit vielen Bezügen zur Gesundheit bearbeitet“, so die Jury.
Darüber hinaus habe sich die Redaktion mit den Themen Ausgrenzung und Migration im schulischen Kontext befasst und ein beeindruckendes Interview mit einer Expertin geführt und zwei Mitschüler mit ihren Fluchterfahrungen portraitiert. Überzeugt hat die Jury auch die gelungene Gestaltung: „Der Redaktion gelingt es, ihre Beiträge mit vielen passenden Bildern und Grafiken zu illustrieren. Insgesamt ist die prämierte Ausgabe aus Sicht der Jury ein sehr überzeugender Träger des diesjährigen Sonderpreises.“

Baguettes gegen Croissants: Lebendiges Französisch am EGM

Das „FranceMobil“ ist wieder auf Tour und machte Station am Egbert-Gymnasium. Auf spielerische Art und Weise weckte die Französin Charlotte de Brabander die Begeisterung für die französische Sprache und Kultur – und das bei den Sechstklässlern, die Französisch noch gar nicht als Unterrichtsfach haben. In der auf dem Foto abgebildeten Szene ging es darum, Begriffe zu erraten und das richtige Kärtchen, das am Boden lag, zu finden. Dabei traten zwei Mannschaften gegeneinander an: Die „baguettes“ wetteiferten mit den „croissants“. Emil Wehrwein (vorne) fand für seine Mannschaft am schnellsten die Lösung, während Alicia Pfister einen Moment zu spät kam. Im Hintergrund fiebern die Klassenkameraden begeistert mit. Lehrkraft Eva Trampe hatte das FranceMobil zum EGM eingeladen und sich vor Ort und die Organisation gekümmert. Getragen wird das Projekt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem „Institut francais“ und der Robert-Bosch-Stiftung.

Tolle Leistungen beim Kammerkonzert

Das Egbert-Gymnasium lud ein, und viele Musikbegeisterte kamen zum Kammerkonzert in die Verkündhalle des Rathauses Iphofen. Höchstleistungen aus dem Bereich der klassischen Musik bis hin zu modernen Stücken standen auf dem Programm, das Musiklehrer Rupert Neugebauer zusammengestellt hatte. Im Einzelnen wirkten mit: Johanna und Elisabeth Meusert, Maja Oppermann, Emma Rümmele, Alisa Nathan, Lea-Kayra Benkenstein, Leonie und Felicia Weidt, Lilli Büttner, Noah Schmitt, Laura und Rebecca Suta, Joshua-Allen Rupley, Tabea Scheder, Georg, Martha und Agnes Binzenhöfer, Jakob Ames, Julius Schlegelmilch, Maximilian Nitsche, Jana Fuchs, Johannes Hiebl, Linda Graf, Katharina Gebauer, Amos Kroth, Kilian Scheuring und Lena Wiesner. Fotos Rebecca Suta