Konzert der „Think Big Band“

Die „Think Big Band“ des Egbert-Gymnasiums veranstaltete am vergangenen Wochenende in der Aula der Schule eine Ehemaligen-Konzert. Zehn Jahre lang dirigierte Ulrike Englert das Ensemble, über 50 Arrangements wurden dabei eingeübt. Einen Teil dieses Programms ließen die Musiker wieder vorm dem begeisterten Publikum wieder aufleben. Jens Hettrich führte durch das abwechslungsreiche und musikalisch anspruchsvoll Programm.

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Vorsätze für die Fastenzeit

Mit einem Besinnungstag startete die Schulfamilie des Egbert-Gymnasiums in die Fastenzeit. Nach einer gemeinsamen Einstimmung in der Abteikirche waren die Schüler eingeladen, in die Schulkapelle zu kommen. Dort hingen die zehn Gebote in Form von Wolken von der Decke und die Schüler durften sich ein Gebot aussuchen, das für sie in den kommenden sechs Wochen im Mittelpunkt stehen soll. Auf einer Stele unter den Wolken lagen für die Schüler Karten bereit, die das jeweilige Gebot in die heute Zeit übertragen und mit einem persönlichen Vorsatz versehen. Die Schülerin Linn Haupt (Bildmitte) konzentriert sich auf das achte Gebot: „Du sollst kein falsches Zeugnis abgeben wider deinen Nächsten!“ Der Vorsatz auf der Rückseite der Karte betont das Bemühen um Wahrhaftigkeit: „Beteilige dich in diesen Wochen nicht an schlechter Nachrede im Netz und streue keine Lügen über deine Mitmenschen. Du gewinnst ein Leben in Wahrheit.“ Dieser Vorsatz sprach Linn am meisten an. Ihre Freundin Amelie Brühl (links) konzentriert sich dagegen auf das dritte Gebot („Du sollst den Feiertag heiligen“), während Yaara Henning (rechts) besonders Vater und Mutter ehren, also das vierte Gebot beachten will. Die Vorsätze können dabei helfen, eine bewusste Zeit der Besinnung zu erleben, um sich auf Ostern vorzubereiten.

Veit Lang erringt die Silbermedaille


Veit Lang aus der Klasse 6c des Egbert-Gymnasiums belegte beim Landkreisentscheid des Vorlesewettbewerbs den zweiten Platz. Er überzeugte die Jury mit seinem Buch „Magnus Chase. Das Schwert des Sommers“. Zum Inhalt: Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Veit Lang las die spannenden Stellen besonders einfühlsam und lebendig. Mit ihm freuten sich alle Mitbewerber, die Schulleitung und seine Klassenkameraden aus der 6. Jahrgangsstufe.

Egbert-Gymnasium belegt Platz 3 in Bayern

Die Handballmannschaft Mädchen III hat bei der Nordbayerischen Meisterschaft in Oberviechtach den 2. Platz belegt. Nach dem Sieg der im abschließenden Spiel gab es also gleich doppelten Grund zum Jubeln: Die Nordbayerische Vizemeisterschaft ist gleichbedeutend mit dem 3. Rang in ganz Bayern.
Hinter den Turniersiegern vom Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach beendeten die übrigen drei Schulen nach hochspannenden und ausgeglichenen Spielen allesamt das Turnier mit 2:4 Punkten. Aufgrund des besten Torverhältnisses verwiesen die EGM-Handballerinnen dabei das Gymnasium Münchberg sowie das Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg auf die Plätze 3 und 4.

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Thomas Klement, Maresa Störk, Nelly-Sue Pusch, Jana Kauschka, Isabell Holzer, Jule Unger, Charlotta Müller, Alicia Pfister, Lilly Schopf, Regina Schneider, Joelle Grieb und Ricarda Rossmann.

EGM erreicht in Aschaffenburg Platz 4

Erstmals seit mehreren Jahren nahm wieder eine Mannschaft des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach an den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften teil. Dieses Turnier für 4er Mannschaften wurde am 09.02.2019 vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg ausgerichtet. Die Mannschaft startete in Wettkampfklasse 3 (Jahrgang 2004 und jünger) und erreichte nach einem holprigen Start ins Turnier am Ende einen guten vierten Platz.
Das Team des EGM bestand mit Philipp Eckoff, Paul Dittrich, Laura-Marie Eckoff und Nathan Ackermann aus vier Spielern des Schachclubs Prichsenstadt. Verstärkt wurden sie von Raphael Richter vom Schachklub Schweinfurt, der es am Spitzenbrett mit den stärksten Spielern des Gegners zu tun bekam.
In der ersten Runde wartete mit der zweiten Mannschaft des FDG Aschaffenburg einer der Favoriten. Dementsprechend gab es auch eine 0:4 Niederlage.
Seinen ersten Einsatz im Turnier bekam in der zweiten Runde unser Ersatzspieler Nathan Ackermann. Er war der mit Jahrgang 2009 der jüngste Spieler dieser Altersklasse und musste teils gegen vier oder fünf Jahre ältere Gegner antreten. Nach wechselhaftem Spielverlauf sicherte sich die Mannschaft nach zwei Unentschieden von Raphael Richter und Paul Dittrich sowie einem Sieg von Philipp Eckoff ein 2:2.
In Runde 3 war das Spessart Gymnasium Alzenau der Gegner. Laura-Marie rückte wieder für Nathan ins Team. Nachdem Philipp und Paul ihre Gegner besiegt hatten, sah es lange Zeit nach einem Sieg aus. Leider konnten Raphael und Laura-Marie ihre ausgeglichenen Stellungen am Ende nicht in Punktgewinne umwandeln und der Endstand war wieder 2:2.
Der erste Sieg der Mannschaft folgte in Runde 4 gegen die dritte Mannschaft des FDG. Nach sicheren Siegen von Raphael, Philipp und Paul fiel die Niederlage von Nathan nicht mehr ins Gewicht, und es konnte ein 3:1 bejubelt werden.
In Runde 5 konnte nach vier starken Parten von Raphael, Philipp, Paul und Laura-Marie ein glatter 4:0 Sieg über das Walter-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt eingefahren werden. Danach stand die Mannschaft auf Platz drei der Tabelle. Dass dieser Platz allerdings nicht zu halten war, zeigte sich in Runde sechs, wo man dem haushohen Favoriten und späteren Turniersieger FDG Aschaffenburg I mit 0:4 unterlag.
So galt es in der siebten und letzten Runde Platz vier abzusichern. Gegen das Riemenschneider-Gymnasium Würzburg entwickelte sich ein hochdramatischer Kampf. Nach der Niederlage von Laura-Marie war die Mannschaft bereits in Zugzwang. Hart erkämpfte Siege von Raphael und Philipp, der mit fünf Punkten das beste Einzelergebnis im Team hatte, bedeuteten eine 2:1 Führung. Auf dem Brett von Paul entwickelte sich eine Stellung mit Gewinnchancen für beide Seiten. Mannschaftstaktisch klug ging Paul kein Risiko ein und erzwang das Remis zum 2,5:1,5 Sieg.
Dies bedeutete am Ende eine einen guten vierten Platz bei 10 Teilnehmern. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass drei Fünftklässler im Team des EGM waren, die gegen teils drei bis vier Jahre ältere Gegner spielen mussten.
Für das EGM spielten: Raphael Richter (3,5 Punkte aus 7 Partien), Philipp Eckoff (5/7), Paul Dittrich (4/7), Laura-Marie Eckoff (1/4) und Nathan Ackermann (0/3).
Betreut wurde das Team von Elke Eckoff, Constanze Ackermann und Dominik Schwarz.

Schulleiter Robert Scheller (stehend) gratulierte seinen Schülern zu den tollen Leistungen im Schachspiel: Paul Dittrich, Philipp Eckoff, Laura-Marie Eckoff, und Nathan Ackermann.

EGM im Skilager


Ideales Winterwetter hatten die Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums bei ihrem Skilager in Filzmoos/Salzburger Land. Meterhoher Schnee, Sonnenschein und kühle Temperaturen begleiteten die Sechstklässler, die sich wieder für eine Woche im Jugendgästehaus „Aumühle“ einquartierten. Mit Geduld, Geschick und der Anleitung durch die Sportlehrkräfte erzielten sie große Fortschritte auf den zwei Brettern, die die Welt bedeuten.

Von Klimaschutz bis Pflegenotstand

Landtagsabgeordnete Barbara Becker diskutiert mit Schülern des EGM

Besuch aus der hohen Politik: Die Landtagsabgeordnete Barbara Becker (CSU) besuchte das Egbert-Gymnasium und diskutierte mit den Schülern über aktuelle politische Fragen. Der Klimaschutz stand im Mittelpunkt des Interesses, darüber hinaus aber auch der Pflegenotstand und die Zukunft der Hebammenausbildung. Aus aktuellem Anlass nahm Frau Becker auch Stellung zu dem Eklat im Landtag. Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Landtag hatte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, die AfD scharf angegriffen. Unter anderem hatte sie der Partei vorgeworfen, Verbrechen der Nazis zu verharmlosen. Daraufhin hatte ein Großteil der AfD-Abgeordneten den Plenarsaal verlassen, unter ihnen die Fraktionsvorsitzende Katrin Ebner-Steiner. Frau Becker schilderte, dass daraufhin in der CSU die Frage entstand, ob man die frei gewordenen vorderen Plätze selbst belegen solle. Doch ganz bewusst habe man sich anders entschieden: Die Plätze der AfD-Abgeordneten sollten frei bleiben, als Zeichen dafür, dass die AfD an dieser Gedenkveranstaltung für einen Eklat gesorgt hat und die Kritik nicht hören will.