„Zeit, dass sich was dreht“

Kunstwerke von Egbert-Schülern in der Sparkasse zu bewundern
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„Bewegung – Zeit, dass sich was dreht?“ Unter diesem Motto stand die Vernissage in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Kitzingen. Schüler des Egbert-Gymnasiums stellten Kunstwerke aus, die unter Leitung der Lehrkräfte Matthias Held und Tanja Seger erarbeitet wurden.
Das Leitmotiv ist ein „Ready-made“ mit dem Titel „Fahrrad“ von Simon Hörlin und Antonia Greger, die sich von dem berühmten Dadaisten Marcel Duchamp inspirieren ließen. Ein einzelnes stillgelegtes Fahrradrad ist zwar bewegungslos, stellt aber gleichzeitig die Möglichkeit des sich Drehens dar. Ganz nach den Motto: „Zeit, dass sich was dreht.“ Die verwendeten Materialien für dieses Werk stammen überwiegend aus der Altmetallsammlung der Abteischlosserei.
Aber das Motto steht natürlich nicht nur für sich drehende Fahrradräder. Es soll auf die momentane politische und gesellschaftliche Situation eingehen, wie Schulleiter Robert Scheller in seiner Eröffnungsrede der Ausstellung sagte: „Die Welt scheint im Moment wirklich aus den Fugen geraten zu sein.“ Als Beispiele dafür nannte er den Brexit und die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA. Schließlich interpretierte er die Mottofrage „Brauchen wir Bewegung?“ mit der Antwort: „Ja, aber in die richtige Richtung.“ Kunstlehrer Held ging auf den Zeitdruck unserer Gesellschaft ein. Seine Sichtweise lautete: „Bewegung ja, aber wir brauchen eine Entschleunigung.“
Die Kunstwerke sind noch in den nächsten Wochen im Foyer der Sparkasse im ersten Stock zu den normalen Geschäftszeiten zu bewundern.

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Schüler-Café am Egbert-Gymnasium

dsc_0070 Das Projekt-Seminar „Wirtschaft und Recht“ der 12. Jahrgangsstufe eröffnete nun offiziell sein Schüler-Café. Ziel des von Lehrkraft Heike Schmiedl angebotenen Seminares war es, den Schülern in der Pause abwechslungsreiches Essen und Getränke anzubieten. Den Pilottest führten die Schüler schon am Ende des letzten Schuljahres bei den Benediktstagen durch, bei denen sie Produkte wie Sandwiches, Kuchen, Rhabarberlimes, Muffins und alkoholfreien Hugo anboten. In Zukunft möchten die Zwölftklässler eventuell auch einen Catering-Serivce organisieren, der Lehrer und Schüler bei Events mit erlesenen Speisen versorgen könnte. Auch Direktor Scheller würdigte das Engagement der 14 Schülerinnen und Schüler, die bei der Eröffnung auch gleich einige ihrer Produkte zum Probieren anboten.

 

Rettung naht

„Die Entführung aus dem Serail“ – mit dieser Oper von Wolfgang Amadeus Mozart haben sich die  Musen der 10. Jahrgangsstufe in diesem Jahr beschäftigt. In dem Stück geht es um Belmonte, der seine Verlobte Konstanze aus der Gefangenschaft von Bassa Selim befreien möchte. Nach einem anfänglichen Fehlversuch gelingt es ihnen, dem Todesurteil zu entkommen und zu fliehen. Die Schüler konzentrierten sich bei der Erarbeitung auf die Ouvertüre und gaben diese in verschieden Ausführungen wieder. Unter der Leitung von Herrn Aust und Herrn Weidl führten die Kleingruppen ihr Bühnenwerk auf, darunter ein Schattenspiel, das den Inhalt der Oper kurz wiedergab, und ein Kurzfilm, der von Live-Musik begleitet wurde.

Laura Heer, Lara Holzmann

Peer holt sich Snapchat

Unser Account

Unser Account

Von Jakob Günzel

Wir alle benutzen es täglich. Wir laden Fotos in unsere Story, schauen uns die Storys anderer Freunde an und senden uns mit Freunden gegenseitig Bilder von allem, was wir gerade tun. Die Rede ist von Snapchat, einer sehr modernen sozialen Plattform, mit der der Austausch von Bildern vereinfacht wird und zudem der Spaßfaktor sehr hoch ist.

Die Idee von uns, der Peer, ist es, euch Einblick in die Arbeit eines „Journalisten“ zu geben und dabei zu sein, wenn wir Artikel schreiben, Fotos machen oder andere wichtige Aufgaben erledigen. Ihr könnt somit auch Teil von Preisverleihungen werden oder auch andere Ereignisse miterleben, bei denen wir, die Redakteure, live vor Ort sind.

Um den genauen Hintergrund und die Vorteile des Snapchataccounts herauszufinden habe ich kurzerhand Lara Holzmann, Leiterin des Snapchataccounts und natürlich auch Redakteurin, befragt.

Peer: Was war der Anreiz, einen Snapchat-Account zu erstellen?
Lara: Wir (Amelie Lömpel, Stephanie Blaß, Lara Holzmann) hatten die Idee, die Schülerzeitung mobiler zu machen und somit in engerer Verbindung zu den Mitschülern zu stehen, die so immer „up to date“ sein können.

Peer: Wie aktiv wird die Peer auf Snapchat sein?
Lara: Es wird regelmäßig Neuigkeiten geben, die die Mitschüler über den aktuellen Stand informieren.

Peer: Welche Vorteile hat es, die Peer auf Snapchat zu adden?
Lara: Die Mitschüler haben die Möglichkeit, so gut wie „live“ dabei zu sein, wenn wir Artikel schreiben, Fotos machen oder Ähnliches. Zudem können sie Infos zu allen schulischen Veranstaltungen erlangen, da die Peer sich bemühen wird, immer einen Redakteur vor Ort zu haben.

Peer: Können sich die Mitschüler durch Ideen einbringen, wenn es darum geht, die neue Ausgabe der Schülerzeitung zu erstellen?
Lara: Ja natürlich! Es entsteht dadurch quasi eine „Win-win-Situation“, da die Schüler über Snapchat problemlos mit uns Kontakt aufnehmen können und uns somit auch Anregungen schicken können, was sie denn gerne in der Peer lesen würden. Somit wissen wir genau, was gerne gelesen wird, und die Schülerzeitung wird besser verkauft. Selbstverständlich ist nämlich unser Ziel, auch die Interessen aller abzudecken.

Es lohnt sich also, die Peer auf Snapchat zu adden! Bleibt mit uns in Kontakt und werdet Teil der Peer!

Unser Username: peer-egm

Viel Spaß!

Gelächter, Tränen und Schauspieler zum Verlieben!

„Darf man denn gegen einen Menschen so rücksichtslos sein? Wie er auch sein mag – er behält doch immer als Mensch seinen Wert…“

Mit diesem Zitat wird der Kerngedanke des Theaterstücks „Nachtasyl“ auf den Punkt gebracht. Das Stück, das von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe eingeübt wurde, ermöglicht einen spannend gestalteten Einblick in den eintönigen, tristen Alltag von Flüchtlingen, die ihre Zeit in einem verwahrlosten Unterschlupf absitzen und auf ihre Chance warten, sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Dabei passiert so einiges, von der unerwarteten Liebesgeschichte zwischen einem Flüchtling und einem Schleuser bis zur Suchtbekämpfung eines Alkoholkranken.
Mehrere Monate wird bereits unter der Leitung von Herrn Olschina an diesem Stück, das auf der Vorlage von Maxim Gorki basiert, gearbeitet. Neben einem kreativ gestalteten Bühnenbild glänzt das Schauspiel auch durch seine witzigen und geistreichen Dialoge, die im Gegensatz zu der Dramatik des eigentlichen Themas stehen. Die Aufregung bei den Akteuren steigt von Tag zu Tag und natürlich freuen sie sich riesig darauf, uns das Stück zu präsentieren. Und auch wir freuen uns darauf. 🙂

Laura Miller und Mirjam Hutten Q11
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Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz im Interview

Rund 2000 begeisterte Fans feiern die Superstars Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz im CINEWORLD Mainfrankenpark

Die beiden angesagten deutschen Schauspieler Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz stellten am Dienstag, 1. März, vor etwa 2000 Kinobesuchern ihren gemeinsamen neuen Film, „Der geilste Tag“ vor. Und die PEER war natürlich auch wieder hautnah dabei.

Unkompliziert und mit bester Laune beantworteten die Beiden geduldig alle Fragen der Zuschauer und auch unsere Fragen, von denen ihr mehr in der Sommerausgabe der PEER erfahren werdet. Also seid gespannt!

Im Anschluss an die Fragen des Publikums in den Kinosälen, nahmen sich die zwei Schauspieler viel Zeit für ihre Fans. Geduldig schossen sie ein Selfie nach dem anderen und schrieben sich beim Autogramme geben die Finger wund. Von den Fans wurden sie unglaublich gefeiert und auch der Film hat das Publikum umgehauen: „Obwohl der Film sich ja mit einem eigentlich ernsten Thema befasst, war er trotzdem sehr lustig“ (Champica, 35) „Ich dachte ja eigentlich, dass der Film eher traurig wird, allerdings haben sie es gut rübergebracht und es ist sehr lustig geworden“ (Marie, 16)

Wie ihr seht ist der Film also definitiv einen Kinobesuch wert!

 

Inhalt „Der geilste Tag“

Der kauzige, überambitionierte Pianist Andi (33) und der eher in den Tag lebende Benno (36) haben nur eine einzige Sache gemeinsam: Sie werden bald sterben. Also beschließen sie nach anfänglichen Schwierigkeiten im Hospiz, den geilsten Tag ihres Lebens zu erleben. Sie ergaunern sich Geld – denn die begrenzte Zeit schließt den Knast auf jeden Fall aus – und reisen nach Afrika. Ein Albtraum für den hypochondrischen Andi, aber auch für Benno eine große Herausforderung, da er sich dort zum ersten Mal seiner Vergangenheit stellen muss. Diese Reise birgt nicht nur Gefahren, sondern führt die beiden in etlichen lustigen, tragischen, dramatischen und auch gefährlichen Momenten an ihr eigentliches Ziel: Den geilsten Tag und der Erkenntnis, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, um es nicht zu verpassen.

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Text: Cineworld Mainfrankenpark/ PEER