Ein guter Jahrgang

95 Schülerinnen und Schüler am Egbert-Gymnasium mit dem Abitur verabschiedet

95 Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums wurden am vergangenen Freitag mit dem Zeugnis der Reife entlassen. Mit Aleyna Inanc, Lea Marie Haupt und Jordan Greguletz erreichten drei von ihnen die Traumnote 1,0. Trotz der Corona-Beschränkungen erlebten die Abiturienten einen äußerst würdigen und festlichen Abschluss ihrer Schulzeit. 

Ein guter Jahrgang: Die Q12 des Egbert-Gymnasiums nach der Verleihung der Abiturzeugnisse

Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Abteikriche, den Schulseelsorger Br. Melchior zelebrierte. Als Leitspruch hatten die Abiturienten das Motto „Geh über das Wasser“ gewählt – nicht ahnend, dass die Hochwasserproblematik diesem Bibelzitat eine besondere Aktualität verleihen würde. Br. Melchior gedachte der vielen Opfer und stellte dennoch den Gedanken des Vertrauens in den Mittelpunkt, wie es im Markus-Evangelium heißt: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Dann stieg er zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich.“

Oberstufenkoordinatorin Barbara Secknus erinnerte in ihrer kurzen Ansprache an die vielen Unwägbarkeiten, die die Corona-Zeit für die Abiturienten mit sich gebracht hat: Distanzunterricht, Wegfall der Studienfahrten, Austausch der Zeugnisse nach der verordneten Günstigerprüfung, die Maskenpflicht und die Notwendigkeit des Testens. Umso größer war die Erleichterung, dass am Ende alles gut ging. So schloss sich Schulleiter Markus Binzenhöfer auch mit einem Lob und Dank gegenüber der Oberstufenkoordinatorin und allen Schülern an, die die besondere Herausforderung in diesem Jahr gemeistert haben. Er wünschte den Abiturienten, dass sie mutig auch die kommenden Aufgaben angehen mögen. Als Elternvertreterin verglich Susann Hillgärtner den Weg der erwachsen gewordenen Kinder mit einem Spiel: „Manchmal haben sie ein Pokerface aufgesetzt und dann aus einem nicht so guten Blatt das Beste gemacht: Heute haben sie gewonnen.“

Die Verleihung der Zeugnisse erfolgte in der Kirche, indem Schulleiter Binzenhöfer die Reihen abschritt und die Schüler jeweils einzeln heraustraten und dann namentlich genannt und gewürdigt wurden. Dank eines weißen Handschuhs war sogar ein persönlicher Händedruck hygienekonform möglich. Nach dem Gottesdienst gab es die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung, die durch die Blasmusikklänge der „Schwarzier Buam“ umrahmt wurde. 

Anschließend versammelten sich die Gäste in der nach zwei Seiten offenen Voltigierhalle, wo sich die Abiturienten mit Tanz, Musik und Akrobatik von ihrem Egbert-Gymnasium verabschiedeten. Jonas Schreyer und Cora Stühler hatte einige waghalsige Zirkuseinlagen parat, das Männerballett zeigte sich von seiner besten Seite und die Lehrer und Mönche durften sich einige Parodien gefallen lassen. So endete der offizielle Teil der Feier in bester Stimmung, gewürzt mit etwas Ironie und ganz viel Kreativität, bevor sich die Schüler in ein Event-Zelt zurückzogen, um nach der vielen Arbeit den Moment zu genießen. 

Jonas Schreyer und Cora Stühler bei ihrer Akrobatik-Nummer

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