Juristische Sicht zur „Ehe für alle“

Um den Redaktionsmitgliedern der Peer auch die juristische Sicht zur „Ehe für alle“ vorzustellen, besuchte am ersten Abend der Rechtsassessor Johannes Eichelsdörfer das Kloster Banz, nachdem am Mittag die theologische Sicht vom Generalvikar Georg Kestel dargelegt wurde. Diese richtet sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Die juristische Seite jedoch spricht sich für Hochzeiten homosexueller Paare aus. Aus diesem Grund zeigte er den Schülern zum einen, dass durch die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare der Artikel 6 nicht missachtet oder gefährdet wird, wie viele behaupten. Der Artikel besagt, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates steht und uneheliche Kinder genau die gleiche Stellung in der Gesellschaft erhalten sollen, wie eheliche Kinder. Zum anderen wurde auch die Frage des Kinderwohls angesprochen, hierbei werden jedoch keine Risiken, wie Mobbing oder fehlende Ansprechpartner gesehen. Homosexuelle Paare, die ein Kind adoptiert haben, werden sogar gesetzlich, als auch verfassungsrechtlich als Eltern gesehen. Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden, ob er die „Ehe für alle“ ablehnt oder akzeptiert.



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