„Adventsstündchenaktion“ des EGM

Levi gestaltet den ersten Adventsumschlag zum Thema „Glück“.

„Wie soll Advent werden?“, fragte sich der Direktor des Egbert-Gymnasiums, Markus Binzenhöfer, in Anbetracht dieser besonderen Zeit. Viele liebgewordenen Adventskationen werden ausfallen oder nicht als Gemeinschaft erlebbar sein. „Advent kann in den Familien werden…“ nahm die Religionslehrerin Esther Zeiher die Frage auf und dachte sie weiter. Gerade diese Zeit, die an äußeren Ereignissen ärmer ist, kann reicher werden an innerer Besinnung. Und sie kann zu einer Zeit werden, die wieder den Familien gehört.

So entstand die Idee, ein „Adventsstündchen“ anzuregen, das tatsächlich daheim in der Familie gefeiert werden kann. An den Adventssamstagen oder -sonntagen kommt die Familie, so klein sie auch sein mag, für ein Stündchen gemütlich zusammen. Der Raum kann nach Kinderpunsch duften, die Familien können Geschichten erzählen, Lieder singen, Plätzchen naschen und einfach nur das Miteinander genießen.

Als Anregung erhalten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen jede Woche eine Adventstüte mit nach Hause. Die Tüten haben sie selbst im Religionsunterricht bemalt und mit den Themen beschriftet. Los ging es am 1. Advent mit dem „Glück“, am Nikolaustag folgt die „Güte“, am 3. Advent kommen dann die „Wünsche“ und am 4. Advent ist die Weihnachtsbotschaft „Fürchtet euch nicht!“ an der Reihe. Das lachende Ü zieht sich so durch den ganzen Advent und macht Vorfreude auf Weihnachten und Gottes Überraschung für die Welt.

Sponsored Post Learn from the experts: Create a successful blog with our brand new courseThe WordPress.com Blog

WordPress.com is excited to announce our newest offering: a course just for beginning bloggers where you’ll learn everything you need to know about blogging from the most trusted experts in the industry. We have helped millions of blogs get up and running, we know what works, and we want you to to know everything we know. This course provides all the fundamental skills and inspiration you need to get your blog started, an interactive community forum, and content updated annually.

Karriere-Informationstag am Egbert-Gymnasium

Klosterschule bietet berufliche Orientierung

Welchen Beruf will ich ergreifen? Mache ich erst eine Ausbildung oder gehe ich gleich ins Studium? Oder absolviere ich zunächst einmal ein freiwilliges soziales Jahr, um neue Erfahrungen und Einsichten zu sammeln? Antworten auf diese Fragen bietet das Egbert-Gymnasium mit dem „Karriere-Informationstag“ (KIT). Dabei stellen Eltern und Freude der Schulfamilie ihren Beruf vor. Der große Vorteil dabei: Anders als bei Berufsmessen und Informationstagen der Universitäten steht nicht der Aspekt der Werbung im Vordergrund, sondern die objektive Information, wie der berufliche Alltag tatsächlich aussieht. Traditionell findet der KIT am letzten Samstag im November statt, dieses Mal coronabedingt nicht als Präsenzveranstaltung, sondern als Videokonferenz. In fünf nacheinander liegenden Zeitschienen gab es jeweils vier Vorträge, die die Schüler der 11. Jahrgangsstufe im Vorfeld über die Unterrichtsplattform Mebis wählen konnten. So wurden insgesamt 20 verschiedene Berufe vorgestellt, vom Ingenieur bis zum Psychotherapeuten, von Steuerrecht bis Kommunikationsdesign, von Medizin und Pharmazie. Außerdem stellte auch die Abtei Münsterschwarzach ihre beruflichen Möglichkeiten vor. Beratungslehrerin Karin Illner hatte den Karriere-Informationstag hervorragend organisiert.

Während sich Schüler und Referenten von zuhause aus einwählten, hielt das Organisationsteam in der Schule die Stellung. Unser Bild zeigt (von links): Beratungslehrerin Karin Illner, Schulleiter Markus Binzenhöfer und die Elternbeitratsvorsitzende Heike Wiegand. 

Finn Grygier ist der Vorlesekönig des Egbert-Gymnasiums

Sie nahmen erfolgreich am Vorlesewettbewerb teil: Unser Bild zeigt (von links): Finn Grygier, Dr. Herbert Müller (Fachbetreuer Deutsch), Korbinian Wegscheid, Schulleiter Markus Binzenhöfer und Charlotte Dees.

 Über 600.000 Schüler, mehr als 7000 Schulsieger, 62 Jahre Vorlesewettbewerb. Alle Schüler der sechsten Klassen können mit ihren Lieblingsgeschichten dabei sein, einer von ihnen ist Finn Grygier. Der Schüler des Egbert-Gymnasiums schnitt bei der schulinternen Ausscheidung als Sieger ab. Er überzeugte die Jury nicht nur mit seinem geübten Text aus dem Buch „Drachenreiter“ von Cornelia Funke, sondern auch mit dem ungeübten Lesestück aus der „Rico, Oskar und das Mistverständnis“ von Andreas Steinhöfel. Auf dem zweiten Platz landete Korbinian Wegscheid, gefolgt von Charlotte Dees. Finn Grygier wird das EGM nun beim Kreisentscheid vertreten. 

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Mitmachen können alle sechsten Schulklassen. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, ist eingeladen, sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen.

Bücher gibt es für jeden Geschmack und zu allen Themen. Ob Spannung, Unterhaltung, Wissen: Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten. Der Vorlesewettbewerb bietet die Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und jede Menge neue Bücher zu entdecken.
Und das Beste: Man kann dabei auch noch gewinnen! Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.

Spuren hinterlassen

Felizitasfest: Schüler bemalen Steine und schlagen Brücke zur Abteikirche

Die Familie und die eigenen Haustiere stehen bei den Schülern hoch im Kurs.

„Wofür bist du hier?“ Mit dieser Frage der Band Silbermond beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums am Festtag der heiligen Felizitas. Anstatt des gemeinsamen Gottesdienstes in der Abteikirche wurden kleine Andachten in den Klassenzimmern gefeiert und Abt Michael Reepen sprach zu den Schülerinnen und Schülern in einer Videobotschaft. Die heilige Felizitas, Klosterpatronin von Münsterschwarzach, lebte im 2. Jahrhundert nach Christus in Rom und musste der Heiligenlegende nach wegen ihrer Treue zum christlichen Gott die Hinrichtung ihrer sieben Söhne miterleben. Schließlich wurde auch sie hingerichtet.

Dass diese Legende in der heutigen Zeit „schwer zu verdauen“ ist, weiß auch Schulseelsorger Br. Melchior: „Kann sein, dass du über Felizitas und das, was sie mit ihren Söhnen geschehen lässt, den Kopf schüttelst. Das ist sogar wahrscheinlich“, räumte er gegenüber den Schülern ein. „Kann sogar sein, dass du sagst, dass du dein Leben auf keinen Fall für irgendeine Überzeugung einsetzen würdest.“ Trotzdem zeigte sich Bruder Melchior überzeugt davon, dass jeder im Herzen andere Mitmenschen oder Erinnerungen trägt, die einem besonders wichtig sind. So stellte er den Schülern die Frage: „Was bewegt dich? Wofür stehst du ein? Was oder wer ist dir über alles wichtig?“ 

Daraufhin bemalten oder beschrifteten die Schüler Steine mit dem, was ihnen besonders bedeutsam erschien. Diese Steine wurden entlang des Weges, der den Haupteingang des EGM mit der Abteikirche verbindet, aneinander gereiht – als sichtbares Zeichen dafür, dass die eigene Überzeugung in der Welt Spuren hinterlassen kann.  

„Meisterhafte Gesamtkomposition“

Egbert-Gymnasium gewinnt in beiden Kategorien des unterfränkischen Schülerzeitungswettbewerbs

Gruppenbild im Freien: Die siegreiche Redaktion der Schülerzeitung PEERplus.

Doppelte Freude am Egbert-Gymnasium: Die Schülerzeitung „PEERplus“ errang beim unterfränkischen Schülerzeitungswettbewerb in beiden Kategorien den Sieg. Jannika Lechner wurde als beste Jungjournalistin prämiert, die gesamte Redaktion erhielt den Preis für die beste Schülerzeitung. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken, Monika Zeyer-Müller, in Zusammenarbeit mit der Mainpost. 

Der Wettbewerbszeitraum erstreckte sich auf die letzten beiden Schuljahre, in denen die PEERplus vier Ausgaben herausgebracht hat. Zunächst einmal portraitierte die Redaktion mit dem Titelthema „Wunder geschehen“ eine Mitschülerin, die nach einer lebensbedrohlichen Leukämie-Erkrankung wieder genesen war. In der folgenden Sommerausgabe erschien ein Heft, das unter anderem Lotta Lubkoll präsentierte, die mit ihrem Esel die Alpen überquert hatte. Daraufhin widmeten sich die Schüler in einer weiteren Ausgabe dem Klimawandel, und zwar sowohl dem Phänomen der Erderwärmung als auch dem erhofften Klimawandel in der katholischen Kirche. Die drei Hefte umfassten jeweils über 100 Seiten, erschienen im Vierfarbdruck und stellten das Gemeinschaftswerk von über 60 Schülern dar, wobei die Chefredakteurinnen Antonia Langer und Paulina Issig die Gruppe zusammenhielten. 

Schließlich gab es am Ende des Wettbewerbszeitraums auch noch eine „Corona-Ausgabe“: Im vergangenen Sommer, als alle Neigungskurse eigentlich ausfallen mussten, brachte die PEER dennoch eine achtseitige Ausgabe im klassischen Zeitungsformat heraus. In jährlich zwei dreitägigen Seminaren auf Kloster Banz, unterstützt durch die Hanns-Seidel-Stiftung und die Referenten Stefan Issig und Dietmar Michel, wächst die Redaktion zusammen und vollendet die jeweilige Ausgabe. Als Betreuungslehrer der Print-Redaktion steht Dr. Reinhard Klos mit Rat und Tat zur Seite. 

Voll des Lobes zeigte sich die Jury über die eingereichten Hefte: „Die vorliegende Schülerzeitung nimmt durch ihre professionell anmutende inhaltliche und gestalterische Qualität eine absolute Spitzenposition unter den eingereichten Arbeiten ein. Sie ragt damit nicht nur unter den unterfränkischen Schülerzeitschriften hervor. Neben dem Inhalt erfüllt auch die Gestaltung wieder höchste Anforderungen. Durch die abwechslungsreiche, kunstvolle und harmonische Kombination von Bildern, Texten und Überschriften entsteht eine meisterhafte Gesamtkomposition“, wie es Martin Wolf, der für die Schülerzeitungen zuständige Fachreferent der Ministerialbeauftragen, formuliert. 

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Crossmedial, digital, genial“ – entsprechend wurde nicht nur die Printausgabe prämiert, sondern auch das digitale Begleitmaterial. Über QR-Codes im Heft gelangt man zu weiteren Bildern, Texten, Filmen und Podcasts im Internet, beigesteuert durch die Gruppe der „Netzgänger“, die von Martin Pohl betreut wird. Außerdem pflegt die Schülerzeitung unter www.peer-egm.de eine eigene Web-Seite. Die Laudatio der Jury würdigte folglich auch die herausragende Qualität des Online-Bereichs: „Die Vernetzung mit der digitalen Welt habt ihr crossmedial-genial gelöst. PEERplus zeigt sich innovativ, setzt äußerst geschickt die crossmediale Berichterstattung und eine Verknüpfung mit den sozialen Medien ein und erreicht dadurch multimedial eine höhere Reichweite bei den Mitschülern, um sehr zeitnah und aktuell berichten zu können.“

Den Preis für die beste Jungjournalistin errang Jannika Lechner vom EGM. In den Beiträgen der Abiturientin kam der crossmediale Ansatz besonders stark zum Tragen. So setzte sie sich in einem Essay mit inneren Konflikten auseinander: „Bauch sagt ja, doch Kopf sagt nein“ lautete der Titel des viel beachteten Textes. Außerdem steuerte sie den Artikel „Kaspar Hauser – Kind Europas“ bei. Neben der Ankündigung des geplanten, gleichnamigen Musicals ging es dabei auch um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, um Ausgrenzung, Selbstfindung und das Recht zum Anderssein. 

Da eine große Preisverleihung durch die Ministerialbeauftragte und einen Vertreter der Mainpost coronabedingt nicht möglich war, übernahm Schulleiter Markus Binzenhöfer die Verleihung der Urkunden und der Preise. Die Redaktion erhielt ein kleines Tonstudio, das unter anderem aus einem Audio-Interface und zwei Mikrophonen besteht. Damit ist es künftig möglich, eigene Musik-Jingles für die Podcasts zu produzieren. Jannika Lechner freute sich über eine Bluetoothbox, die auch als kompakter Verstärker für Instrumente verwendet werden kann. Außerdem erhält sie einen Praktikumsplatz beim bayerischen Rundfunk, sobald der BR mit dem Nachlassen der Pandemie wieder Praktikanten aufnimmt. 

ie freuten sich über die ersten Preise beim unterfränkischen Schülerzeitungswettbewerb: (von links) die Chefredakteurinnen Antonia Langer und Paulina Issig sowie die Einzelpreisträgerin Jannika Lechner.

Schülerlotsen 2020/21

Seit der Eröffnung des neuen Busparkplatzes im Januar 2009 haben die  Tutoren neben ihren vielfältigen Aufgaben zum Wohle der neuen Fünftklässler auch  den Dienst als Schülerlotsen übernommen. Auch in diesem Schuljahr sind sie wieder als Schulweghelfer tätig und sorgen jeden Morgen für einen sicheren Schulweg ihrer Mitschüler. Damit diese Aufgabe gelingt und auch rechtliche Fragen geklärt sind, absolvieren die Schüler und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe eine Ausbildung, die von der Verkehrspolizei Kitzingen durchgeführt wird. Sie fand am 10.09.2020 statt. 

Unterricht am EGM hat eine Woche früher begonnen – Förderangebot der „StudyHall“ erfolgreich gestartet

Für über 40 Schülerinnen und Schüler des Egbert-Gymnasiums hat der Unterricht bereits eine Woche früher begonnen. Sie nehmen freiwillig an einem sechswöchigen Förderangebot der Schule, der sogenannten StudyHall, teil, um mögliche Wissenslücken frühzeitig zu schließen und gut vorbereitet in das neue Schuljahr zu starten.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 -10 haben an drei Nachmittagen in der Woche von 14.00 bis 16.30 Uhr Einzelarbeitsplätze in einem großen Studiersaal gebucht. Hier haben sie die Möglichkeit, computergestützt mit Leih-iPads der Schule wichtiges Grundwissen in der Kernfächern Mathematik, Latein, Englisch und Deutsch selbstständig zu wiederholen und einzuüben. Ein Redaktionsteam aus Fachlehrern der Schule hat hierfür eigens entsprechende Übungsaufgaben über die Lernplattform mebis bereitgestellt. Betreut wird die StudyHall durch Lehramtsstudenten, die den Jugendlichen bei der Strukturierung und Selbstorganisation des Lernens helfen. Zudem bieten ausgebildete Lerncoaches den Schülerinnen und Schülern wöchentliche Gespräche an, motivieren und zeigen Wege effektiven Lernens auf.

Die Schule hofft mit dem Programm der StudyHall, das selbstständig Üben zu fördern, die Jugendlichen zu motivieren, die Elternhäuser zu entlasten, Chancengleichheit herzustellen und somit einen Beitrag für einen soliden Start in das neue Schuljahr zu leisten.

Die StudyHall wird vom 31.8. bis 07.10.2020 angeboten. Somit kann man das Programm in der letzten Woche der Sommerferien und in den ersten fünf Wochen des neuen Schuljahrs nutzen. Anmeldungen sind auch kurzfristig noch unter studyhall@egbert-gymnasium.de möglich.

Abt-Egbert-Preis 2020 für die Gruppe „Gottesdienstvorbereitung“

Prior Pascal Herold verlieh den Abt -Egbert-Preis der Abtei Münsterschwarzach in diesem Jahr an die Gruppe zur Vorbereitung der Gottesdienste, namentlich an Paulina Issig, Sophia Kinzinger, Jannika Lechner, Elias Oppermann, Maja Oppermann, Alena Schmidt und Benedikt Wintzheimer (v. li. oben nach unten). Alle Schülerinnen und Schüler in dieser ökumenisch ausgerichteten Gruppe haben sich vielfältig und in sehr hohem Maß sowohl am religiösen als auch am sozialen Leben des Egbert-Gymnasiums engagiert. 

In der Laudatio von Prior Pascal hießt  es: Die Gestaltung von Schulgottesdiensten (große Abteigottesdienste, Stufengottesdienste, Compassiongottesdienste) hat am Egbert-Gymnasium einen hohen Stellenwert und bekam durch diese Gruppe der SchülerInnen ab 2013 eine großartige Unterstützung und so auch neue Impulse: dazu gehörte z.T. eine vorausschauende Planung der Gottesdienste für ein ganzes Schuljahr, die in ihrer Gestaltung so ausgerichtet waren, dass möglichst das Interesse von allen geweckt werden sollte. Neben der konkreten Vorbereitung und Nachbereitung vor Ort wurden von den SchülerInnen Predigten selbst geschrieben und gehalten – unter anderen auch mal als Poetry Slam, Lesungen und neue Lieder ausgesucht und mit der Schulband und Orgel musikalisch sehr ansprechend umgesetzt, Fürbitten geschrieben und vorgetragen.“

Das religiöse Engagement der Gruppe bezog sich auch auf die Mithilfe bei der Gestaltung von Besinnungstagen und „Praydays“, bei der Nacht der Versöhnung und der „Night of faith“ in der Abteikirche, bei der Begleitung von den Firmvorbereitungen, bei der Mitgründung eines Schülerbibelkreises GO(o)DTIME und vieles mehr. Ebenso im sozialen und musischen Bereich konnte immer auf die SchülerInnen gesetzt werden: Sie verstärkten allgemein die Schulband am EGM und auch im Landkreis, spielten im Orchester, in verschiedenen musikalische Projektgruppen und bei den Schwarzier Buam z.B. am Weihnachtskonzert und auf der Krankenstation bei den alten Mönchen, sangen im Chor, engagierten sich bei der Planung und Durchführung von Musicals, in der Bigband, waren in den 10. Klassen Tutoren und Schülerlotsen, in der 11. und 12. Jahrgangsstufe Stufensprecher, leiteten und organisierten großartig viele Aktionen der Stufe, waren bei den Schulsanitätern tätig, in der Afrika-Gruppe, im Projekt „Schüler helfen Schülern“, schrieben für die Schülerzeitung PEER, übernahmen dann auch die Organisation und Chefredaktion der Abizeitung, beteiligten sich bei der Weihnachtsaktion „Plätzchen für Gefangene“, haben verschiedene Preise in den alten Sprachen Latein und Griechisch gewonnen, haben sich u.a. in der Wettkampfmannschaft „Basketball“ im Vereinssport engagiert und z.T. auch eine Schiedsrichter-Lizenz dazu erworben.

Prior Pascal wörtlich: „Und ob das nicht schon genug wäre, möchte ich zumindest auch noch kurz die Aktivitäten nennen, die die SchülerInnen außerhalb der Schule „der Welt geschenkt haben bzw. schenken“: Begleitung von Firmlingen und Konfirmanten, musikalische Gestaltung von Gottesdiensten in den Pfarrgemeinden in z.T. selbst gegründeten Bands, Dienste als MinistrantInnen und OberministrantInnen und bei den Sternsingern, Gestaltung von christlichen Jugendwochenenden, TrainerInnen in Sport- bzw. Tanzvereinen. Alle SchülerInnen haben sich durch ihre freundliche, offene und natürliche Art große Anerkennung bei ihren Mitschülern erworben. Wir sind tief beeindruckt und danken allen SchülerInnen sehr herzlich, dass sie das religiöse Leben am EGM hilfsbereit, verantwortlich und mit großer Motivation und Freude mitgestaltet haben und dass sie somit zu einer nachhaltigen religiösen Prägung der Schule beitrugen.“

Verdiente Pädagogen verlassen das EGM

 Sieben verdiente Lehrkräfte und Schulseelsorger Pater Jesaja verlassen das Egbert-Gymnasium zum Schuljahresende. Über Jahrzehnte hinweg prägten sie das schulische Leben, nun gehen die meisten von ihnen in den wohlverdienten Ruhestand. 

Mit ihren Fächern Deutsch und Französisch prägte Christiane Kropp das Leben am EGM. Unvergessen sind die Lesetage, die sie jährlich in der letzten Schulwoche für die 7. Jahrgangsstufe organisierte. Mit Klaus Ehehalt verlässt ein leidenschaftlicher Lehrer das EGM, der unter anderem zahlreiche Studienfahrten in die USA durchgeführt hat. Als Fachbetreuer für Englisch und mit seinem Unterrichtsfach Geschichte öffnete Ehehalt seinen Schüler ein Tor zur Welt. Ähnliches wird man über Dr. Matthias Hessenauer sagen dürfen, der über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Austauschprojekte angestoßen hat. Mit seiner Comenius- und Erasmus-Gruppe vertiefte er den europäischen Gedanken in den Köpfen und Herzen der jungen Menschen und besuchte Partnerschulen in Frankreich, England, Ungarn und vielen weiteren Ländern. 

Eine große Lücke hinterlässt auch Brigitte Rapp, die mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Menschenfreundlichkeit bei Schülern und Kollegen sehr beliebt war. Die Lehrerin für Biologie und Chemie holte vor einigen Jahren noch die Lehrbefähigung in evangelischer Religionslehre nach, sodass sie nicht nur flexibel einsetzbar war, sondern auch eine spannungsgeladene Fächerkombination in sich vereinigte. Mit Karin Hausknecht verlässt eine ebenfalls geschätzte Lehrkraft das EGM, der vor allem die Anschaulichkeit der Mathematik am Herzen lag. In Origami-Kunstwerken machte sie die Geometrie bildlich erfahrbar. 

Pater Jesaja Langenbacher wirkte seit vier Jahren als engagierter Schulseelsorger. Besinnungstage, Firmvorbereitungen und Fahrten nach Taizé bleiben bei vielen Schülern in lebenslanger Erinnerung und sind unmittelbar mit seinem Namen verbunden. Pater Jesaja konnte vielen Schülern in persönlichen Notlagen helfen oder Hilfe vermitteln. Mit seiner erfrischenden, humorvollen Art fand er einen „Draht“ zu den jungen Menschen. Nun wird Pater Jesaja eine neue Funktion im Gästehaus der Abtei übernehmen. Als Nachfolger im Amt des Schulseelsorgers ist Bruder Melchior ernannt worden. 

Mit Elmar Bürger geht eine prägende Lehrerpersönlichkeit in den Ruhestand. Berühmt war der Studiendirektor für seine packenden, leidenschaftlichen und kenntnisreichen Lehrervorträge, die stets eine gedankliche Weiterentwicklung der Schüler im Blick hatten. Die Schüler sollten Vorurteile in Frage stellen, übernommene Gewissheiten in Zweifel ziehen und selbst nachdenken. Dass die Schüler mündig werden und sich nicht manipulieren lassen, das war das pädagogische Ziel von Elmar Bürger, der zunächst Fachbetreuer für Geschichte und Sozialkunde und dann Fachbetreuer für Deutsch war. Ganze Schülergenerationen hat Elmar Bürger, der Rilke und Hesse liebt, auf diese Art und Weise geprägt.

Annette Müller-Kaler baute am Egbert-Gymnasium und der dazu gehörenden DJK die Voltigier-Abteilung auf. Aus ihrer Wettkampfmannschaft gingen international erfolgreiche Sportler hervor, wie Weltmeisterin Barbara Strobel. Mit der Voltigierhalle schuf die Abtei die Infrastruktur, die erfolgreiches Arbeiten auch in Zukunft möglich macht. Mit Mona Schwanfelder, Lehrerin für Sport und Latein, ist eine ehemalige Schülerin bereits vor einigen Jahren in ihre „Fußstapfen“ getreten und führt die Arbeit mit großer Leidenschaft fort. Eine Kostprobe davon gaben die Voltigierer bei der Verabschiedung: In einer großen Choreografie präsentierten die jungen Sportler, mit „Buchstabenhandtüchern“ ausgerüstet, bestimmte Leitworte, die beim Voltigieren besonders wichtig sind. „Kopf hoch!“, lautete einer der Appelle, der gleichzeitig auch für die angehenden Ruhestandslehrer gelten könnte. 

Superrechner am EGM

Zwei Schüler des Egbert-Gymnasiums haben dem Coronavirus getrotzt und mit Erfolg am Mathematikwettbewerb MOKI teilgenommen. Für die beiden Schüler Nils Schäfer und Marvin Nixdorf hat sich das Mitmachen gelohnt. Auf digitalem und analogem Weg kamen die gelösten Matheaufgaben bei den Lehrern an, die den beiden Schülern Preise und Urkunden bescherten.